Prävention ist die Zukunft des Gesundheitssystems

2 August 2010 von admin Keine Kommentare »

„Die Gesundheitspolitik darf nicht immer nur auf aktuelle Fehlentwicklungen reagieren. Wir müssen nachhaltige Strukturen schaffen, die auch in der Zukunft hohe Standards in der Gesundheitsversorgung garantieren und gleichzeitig die Kosten beherrschbar halten.“ Diese Aussage stammt von Johannes Singhammer, der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag. Mit seiner Meinung steht er nicht alleine, und nur wenige werden ihm derzeit widersprechen können, dass im Gesundheitsektor strukturelle Erneuerungen stattfinden müssen. Im ersten Halbjahr  2010 gab es bei den gesetzlichen Krankenkassen erneut Beitragserhöhungen und es wurden zahlreiche Versuche unternommen Einsparungen im Gesundheitssystem zu realisieren, doch  nur mit kurzfristigen Lösungen wird das Krankenkassensystem nicht mehr lange funktionsfähig sein. Langfristige Lösungen für die Zukunft müssen her und wie diese Lösungen aussehen sollen, darin sind sich Politiker parteiübergreifend überraschend einig.

Nur ein System das seinen Fokus auf mehr Eigenverantwortung legt und Patienten dazu animiert mehr für Ihre Gesundheit zu unternehmen, wird langfristig Einsparungen bei der Behandlung von Patienten ermöglichen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen den Beitragszahlern Angebote eröffnet werden, um sich für Ihre Gesundheit zu engagieren und Eigenverantwortung zu übernehmen.  Ein erster, entscheidender Schritt ist mit kassenbezuschussten Präventionskursen bereits getan, doch jetzt müssen die Krankenkassen auch vermehrt darauf hinarbeiten, dass die Angebote von Patienten wahrgenommen werden. Die Patienten müssen erkennen, dass sich das Engagement für Ihre Gesundheit lohnt. Es muss nun Schritt für Schritt daran gearbeitet werden, diese Neuorientierung zu vermitteln, um das Gesundheitssystem auf lange Sicht wieder auf die Erfolgsspur zurückzuführen.

So bleiben Sie im Geschäft

23 Juni 2010 von admin Keine Kommentare »

Burnout! Dieser Begriff ist in den letzten Jahren immer häufiger gefallen. Man versteht unter Burnout eine stressbedingte Reaktion die zu Psychischen Problemen führt. Häufig wird Burnout mit Überlastung und Stress am Arbeitsplatz in Verbindung gebracht. Die Folgen sind nicht nur für den Erkrankten schlimm, auch das Umfeld leidet unter dem Burnout. So gibt es zum Beispiel Zahlen die besagen, dass die Zahl der Fehltage am Arbeitsplatz durch Psychische Erkrankung in den letzen Jahren um über 80 Prozent gestiegen sind.

Die ersten Anzeichen von Burnout sind oft emotionale Erschöpfung, eine gefühllose und gleichgültige Einstellung zur Arbeit sowie eine negative Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Die Betroffenen fühlen sich hilflos und nicht mehr in der Lage einfachste Aufgaben zu meistern. Die Symptome sind sehr vielfältig und daher erkennt man das Krankheitsbild häufig nicht auf Anhieb. Einige Symptome sind:

•    Schlaflosigkeit und Antriebsstörungen sind erste Symptome. Durchwachte Nächte häufen sich und Schlaf ist oft nicht mehr erholsam
•    Das Immunsystem wird durch den andauernden Alarmzustand geschwächt und die Infektionsanfälligkeit steigt.
•    Die Durchblutung der Herzgefäße und der Herzrhythmus ändern sich durch das permanent ausschütteten von Stresshormone.
•    Gestresste Menschen leiden häufig unter Verspannungen die nicht selten zu chronischen Rückenproblemen führen.

Trotz all diesen negativen Prognosen gäbe es einen einfachen Weg die Probleme die sich durch den an Stress stetig steigenden Alltag ergeben effektiv entgegen zu treten.
Mit ausreichend Bewegung und Aktivität lässt sich der Stress abbauen und die Leistungsfähigkeit wird über längere Zeit gewahrt. Auch Entspannungstechniken können helfen dem Stress entgegen zu wirken. Durch Yoga oder Autogenes Training, Joggen oder Body Workout baut der Körper den Stress ab und Sie können Ihren Alltag besser bestehen. Voraussetzung ist dass wir uns die Zeit nehmen die der Körper braucht, und auf längere Zeit betrachtet, ist unsere Gesundheit diesen Aufwand auf jeden Fall wert.

Was ist Voraussetzungen für eine Kassenzulassung?

18 Februar 2010 von admin Keine Kommentare »

Die folgenden Punkte beschäftigen sich mit den Voraussetzungen und Hilfemöglichkeiten für Kurstrainer. Sie sind somit Hauptsächlich für Trainer relevant bieten aber auch hilfreiche Informationen für Kurssuchende.

Für Patienten der gesetzlichen Krankenkassen werden für eine Vielzahl von Präventiven Kursen die Kosten zu einem bestimmten Anteil übernommen. Für Sie als Trainer sollte es also im Interessen Ihre Teilnehmer relevant sein, dass die Krankenkassen Ihre Qualifikation als Trainer anerkennen und somit die Kosten Ihren Kursteilnehmern anteilig übernehmen. Damit Sie also anerkannt werden müssen Sie einige Kriterien und Vorrausetzung erfüllen. Inzwischen sind diese Kriterien bei den meisten Krankenkassen sehr ähnlich, und mit der Referenz bei einer anderen Kasse zertifiziert zu sein können Sie auch bei neuen Kassen zertifiziert werden. Allerdings kann in diesem Artikel nicht auf alle genauen Voraussetzungen eingegangen werden, weshalb Sie bei einem konkreten Interesse an einer ausgewählten Krankenkassenzulassung am besten direkt die entsprechende Kasse kontaktieren.

Die Grundanforderungen der Krankenkassen für eine erfolgreiche Zertifizierung sind:

  • Eine Kopie Ihrer Ausbildungsbestätigung in Ihrem Fachgebiet. Zum Beispiel wenn sie als Rückenschulleiter zugelassen werden wollen eine Ausbildungsbescheinigung des dflv
  • Ein fertig ausgefülltes Antragsformular der jeweiligen Krankenkasse
  • Eine Kursablaufbeschreibung in der Sie den Kursinhalt und Kursziel sowie Maßnahmen und Ablaufbeschreibungen darlgen
    Wenn Sie die Bestätigung der Krankenkasse für eine Zulassung bekommen haben sind Kursteilnehmer die Sie bei dieser Kasse versichert sind in der Lage teile Ihren Kosten erstattet zu bekommen.

Was sind Präventionskurse?

25 Januar 2010 von admin Keine Kommentare »

Unter Prävention (lat. Zuvorkommen, verhüten) versteht man Maßnahmen und Handlungen die ein ungewünschtes Ereignis verhindern sollen. Und wenn nicht bei unserer eigenen Gesundheit, wann ist dieses Thema wichtiger. Doch gerade in unserer Gesellschaft vergessen wir oft auf uns selber zu achten und ignorieren dabei dass unsere Gesundheit unser höchstes Gut ist. Bis zu dem Zeitpunkt an den uns verschiedenste Beschwerden daran erinnern dass wir bei all unserem Bestreben wir ausgeblendet haben dass wir uns selber vollkommen ausgebeutet haben. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten unsere Gesundheit auch in stressigen Zeiten zu erhalten in dem wir uns bewusst werden das unser Körper und Geist zwischen durch immer wieder kurze Auszeiten braucht in denen er Regenerieren kann. Wie wir solche Auszeiten gestalten das können um uns langfristig fit zu halten können wir auf vielen Wegen lernen.

Eine Möglichkeit sind sogenannte Vorsorge- oder Präventionskurse. Diese Kurse sollen dem Teilnehmern dabei helfen einen  gesunden und ausgeglichenen Lebensstil zu führen. Für viele ist es schwer die Zeichen die sowohl Körper als auch Geist bei drohender Erschöpfung von sich geben zu deuten und beuten sich selber oft bis zum Zusammenbruch oder chronisch auftretenden Leiden aus. In den Kursen wird den Teilnehmern gezeigt wie sie Gesundheitlichen Problemen vorbeugen können und besonders soll ihnen gezeigt  werden dass ihre Gesundheit ihr höchstes Gut ist das es zu schützen gilt. Man unterscheidet bei den Kursen vier verschiedene Präventionsgebiete. Bewegung, Ernährung, Entspannung und Suchprävention. Jede dieser Rubriken ist noch einmal in viele verschiedene Themen unterteilt die auf verschiedensten Gebieten aber alle das gleiche Ziel haben: Die Gesundheit der Teilnehmer auf lange Sicht zu schützen und zu erhalten.

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